Phantom-Fanclub » Der Offizielle Phantom-Fanclub (Essen)

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Dernièrebericht

~~So stirbt sein Lied…~~

Am 10. März 2007 war es schon wieder soweit: Der letzte Vorhang für das Phantom der Oper-Essen ist gefallen.

Doch schon am 9. März fand ein großes Fanclubtreffen mit einigen Überraschungen statt. Bei unserer Ankunft gegen 13 Uhr regnete es in Strömen und jeder dachte mit Unbehagen an die wunderschönen Kleider, die wir am nächsten tag ja schließlich tragen wollten. In unserer Unterkunft für die nächsten zwei Tage versammelten wir und und machten einen Schlachtplan. Die Tischdeko - Andrea hatte in wochenlanger Kleinstarbeit Playmobil Figuren phantomisiert - war durch die Fahrt leicht beschädigt und so kauften wir noch einmal neue Farben und Pinsel und reparierten bis zur letzten Minute. Unser Tisch im New Orleans war für 18 Uhr bestellt, wir kamen jedoch mit ein wenig Verspätung an, Anke, Marlon, Andrea und Janine mussten bei Ikea noch Dekostoff organisieren.

Schließlich kam auch nur ein kleiner Teil dieses Grüppchens zurück, weil Marlon “sein Portemonnaie im Hotel vergessen hatte” und nochmal mit Janine losgefahren war. Irgendwann kamen auch diese beiden zurück und Marlon verkündete eine Überraschung für Corinna. Statt einer Gesangseinlage von unserem Wunderknaben schwang die Tür auf und Anne Görner, bewaffnet mit einem Rosenstrauß kam zusammen mit Lara Camille Glew, Valeria Khmelnytska und unseren Frauen von der Pressestelle (bitte haut mich wenn ich wieder wen vergessen habe!). Rosen für die gestresste Fanclubleitung ;-) (Danke Leute, das werd ich wirklich nicht vergessen, nicht zuletzt weils eh auf Video gebannt ist :-D)

Nach einem netten Pläuschchen, verteilten wir unsere Lair-Awards. Anhand einer Umfrage im Forum hatten wir die beliebtesten noch spielenden Darsteller ermittelt und die verrücktesten Fans. So bekamen am Ende des Abends Anne Görner, Christian Alexander Müller, Nikolaj Brucker aber auch Ernst van Looy und Daniel Pabst einen Award.

Letzterer kam nach der Show zusammen mit Alexson Capelesso, Roy Weissensteiner, Martina Rumpf, Gabriele Ramm und Ulrike Barz um sich für seinen Award zu bedanken. Obwohl er eigentlich in Eile war, nahm er sich doch noch Zeit für uns, stellte uns am Ende mehr fragen als wir ihm ;-) Alles in allem war es ein sehr lustiger Abend, an dem noch niemand an die Dernière des nächsten Tages denken wollte. Es wurde gesungen, gelacht und mit Playmobil gespielt, nachdem alle Darsteller die Figuren auseinandergenommen hatten und sich über den an der Speisekarte erhängten Buquet gefreut hatten. Gegen halb zwei löste sich unser Grüppchen dann auf und alle wankten müde ins Bett.

Nachdem Janine, Corinna und ihr Freund den ganzen Vor- und Nachmittag des Dernièretages mit den letzten Planungen beschäftigt waren (Kopien machen, bestellte Blumen abholen, zusammen mit Christine und Anja Interviews machen, eingetroffene Fans begrüßen), blieb gerade noch Zeit uns in unsere Kostüme zu werfen und zurück zum Colosseum zu fahren, dort wurden unsere 1600 Kopien von vielen vielen fleißigen kostümierten und unkostümierten Fans verteilt und plötzlich war es schon 20 Uhr und wir saßen im Zuschauersaal. Da wurde uns dann auch bewusst, dass es nun Abschiednehmen heißt und der böse Moment gekommen war.

Vor der Show traten Conny Drese und Claudia Polte auf die Bühne, um eine kleine Abschiedsansprache zu halten, die zertanzten Schuhe, verbrauchten Schminkutensilien und Stoffbahnen aufzuzählen und sich von jedem Darsteller zu verabschieden - zuallerletzt dann auch vom Kronleuchter. Und schon wurden die ersten Tränchen vergossen :-( Ein letztes Mal wurde es dunkel, die Bandansage erinnerte uns daran, weder Bild- noch Tonaufnahmen zu machen und die Handys auszulassen und die “letzte Auktion” begann. Wir hatten an diesem Abend den Eindruck, als würde jeder Darsteller nocheinmal mehr geben, als ohnehin schon, gerade im Final Lair spielten Christian Alexander Müller, Anne Görner und Nikolaj Brucker tatsächlich als würde ihr leben davon abhängen. Die liebevoll verteilten kleinen Dernièregags wurden mit großen Jubel begrüßt. Aufgefallen ist uns bisher:

  • Der Auktionator Steffen Friedrich rief zu letzten Versteigerung
  • Bei Hannibal trugen zwei Buquets die Leiter über die Bühne (dieses Mal sehen also wir und nicht Buquet doppelt)
  • Monsieur Lefèvre (Ebvergaß seinen neuen Wohnsitz und sagte ” Falls Sie meiner bedürfen, Sie finden mich… hab ich jetzt vergessen!”
  • Bei Hannibal trug einer der Statisten kein Kostüm mehr sondern ein weißes Hemd und eine schwarze Hose
  • Dafür trug der Sklaventreiber eine wunderschöne Hose in brasilianischen Landesfarben auf deren Rückseite auch noch “BRASIL” zu lesen war
  • Madame Giry fand endlich einmal nichts an den Leistungen ihrer Schülerinnen zu tadeln und lobte : “Und ihr! Ihr wart…. wunderbar!”
  • Außerdem schien die Choreographie der Ballerinen während Engel der Muse (Meg/Christine) eine andere zu sein.
  • Don Atillo überreichte dem Dirigenten bei Il Muto eine Rose
  • Friseur und Co singen bei Il Muto plötzlich Hahaha statt Hohoho.
  • Im Final Lair wurde von phantomiger Seite zum ersten Mal heftigst zurückgeküsst, außerdem war auch Raoul mal in Tränen aufgelöst

Und dann fiel - viel zu schnell schon der Vorhang und die Show war vorbei. Wir eilten nach vorne, die Hälfte von uns auf der rechten, die andere Hälfte auf der linken Seite und warfen rote und weiße Rosen, auch wenn wahrscheinlich aus dem Ensemble, die wenigsten Susan Kays Phantom gelesen haben, und somit die Geschichte von Nachtigal, weißer Rose und ihrer verbotenen Liebe nicht kennen, aus der die rote Rose entspringt. Anschließend gabs es sogar einen “Antrag” ;-) Christian Müller kniete vor Nikolaj Brucker… Und unser Lied wurde auch gesungen. An dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank an Marlon, der nicht nur den Text dazu geschrieben hat, sondern auch am Donnerstag Abend zu nachtschlafenden Zeiten eine fehlende Strophe ersetzt hat.

Danach trafen wir uns alle noch einmal im New Orleans um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Es war ein ganz tolles Wochenende und wir freuen und schon auf die nächste Premiere am neuen Spielort. Um es mit Birtes Worten zu sagen: Egal wann egal wo: wir kommen!

Schlussapplaus und Dernièrenlied



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